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Meine "100" Jobs - Gabrielle Moog Astrologin

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geprüfte Astrologin DAV

Gabrielle Moog, Astrologin
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Meine "100" Jobs

Als Babyboomer mit Pluto in der Jungfrau wurde man eigentlich fleißig geboren. Dementsprechend begann ich auch schon früh, mir mit diversen Arbeitsstellen Geld dazu zu verdienen:

Eigentlich wollte ich ja Astronaut oder Tierpfleger werden, wie schon beschrieben hatte ich als Kind zwei Bildbände: einen über den Weltraum und den anderen über die Tierwelt und die Saurier...oder Cowboy, mein liebstes Karnevalkostüm...

Meine Berufsfindungsodyssee begann folgendermaßen:

Während der Schulzeit für den Auto- und Einser-Motorradführerschein:

Blumenzwiebeln sortieren und verpacken


Nach dem ABI:

Praktikum in der Baumschule mit der Option vielleicht Gärtnerlehre.

Nach einigen Wochen auf der "Plantage" in sengender Hitze und 8 Stunden mit Kopf nach unten Setzlinge einzupflanzen, fühlte ich mich davon überfordert. Baumschulen sind nochmal ein ganz anderes Kaliber als Gärtnereien. Es schreckte mich aber auch, dass man in der "Pampa" weniger Comfort als im Dschungelcamp hatte. Für mich, als Jungfraumond war das schmutztechnisch am Ende ein No-Go.

Praktikum im Altenheim

3 Monate lang lernte ich erstmal richtig und blitzeschnell das Geschirr der Großküche, inkl. riesiger Töpfe spülen und korrekt einen Putzlumpen zu schwenken. Auch professionelles Betten beziehen und den Älteren Hilfestellungen zu leisten gehörte zu meinen Aufgaben. Auch das ein Knochenjob. Meine Hochachtung an alle, die das Durchhalten...Für mich war nach einigen Monaten und ein paar Todesfällen einfach klar, dass mich das ganze doch zu sehr mitnahm. Ich konnte zuhause nicht abschalten.

Weiter gings.
Erstmal weiter keinen Plan aber es musste ja Kohle her.

Angebot in der Backformenfabrik zu arbeiten. Warum nicht...

Sieben Monate am Band Bleche geformt, in der Lackierabteilung am Hochofen gestanden, in der Versandabteilung die Kartons gefaltet. Nette Pausen mit Kakao. Am Anfang hatte ich mir noch vorgenommen, während der Fließbandarbeit oder dem Bleche-Stanzen im Akkord wenigstens ein paar Vokabeln zu lernen. Das lässt man ganz schnell, denn das Hirn schaltet auf Durchzug. Das war mir dann doch intellektuell zu anspruchslos.

Ich überlegte, mich zum Sommersemester an der Uni einzuschreiben.

Sozusagen das Vorlesungsverzeichnis durchgeblättert und bei "Geographie" hängengeblieben. Das sah nach Spaß aus. Warum sollte ich das nicht mal versuchen.

Weiter gehts:

Nebenjobs in Frankfurt während der Uni:


Zuerst: ein Putzjob in einem Steuerbüro in Sachsenhausen.

Putzen hatte ich ja "professionell" gelernt. Die hatten keinen Staubsauger!. Ich also mit einem nassen Lappen in einem gefühlt 200 qm großen Büroetage die Teppiche geschrubbt. Naja, ich wurde ja nach Zeit bezahlt.

Etwas später half ich dort auch aus, wenn es galt Datev-Eingaben zu machen.

Von einem Studienkollegen empfohlen wechselte ich zur Zeitarbeit:

Zum Glück hatte ich frühzeitig einen Schreibmaschinen- und Stenokurs besucht. War also für Büroarbeit mit Tippen sehr gut qualifiziert. 10 Finger System und mind. 200 Anschläge waren Bedingung für die Anstellung bei der Zeitarbeit gewesen. Kein Problem, geliefert!

Für Lurgi in Frankfurt am Main und für Jungheinrich in Mörfelden gearbeitet. Die ersten Bürojobs!
Ich arbeitete zuerst, wie damals in der Fabrik, also Akkord, und genoss dabei erstmal einen Arbeitsplatz im Sitzen, überdacht und mit Kaffee griffbereit zu jederzeit. Nach kurzem fragten mich Kollegen, ob ich nicht mal einen Gang zurückschalten wollte...


Außerdem, weil ich damals in der Nähe Bockenheimer Warte wohnte:

Ab und an an der Theke vom "Dr. Flotte" ausgeholfen.

Dort hatte ich in den Sommerferien immer auf die Anrufe der Zeitarbeit gewartet, weil ich kein eigenes Telefon hatte. Schön mit den ganzen Bauarbeitern und Studenten aus dem Viertel dort abgehangen, wenn es über die Firma nichts zu tun gab.

Lustig: Als nach den Sommerferien alle wieder da waren, wollte man kollektiv im "Flotte" einen trinken gehen. Beim Hereinkommen empfing man mich mit "wo warst Du denn die letzten Tage". Meine Studienkollegen schauten fragend aus der Wäsche.

In der Gießener Zeit 1983-1984:


über einen Studienkollegen einen Job an der VHS für

Gitarrenunterricht für Kinder und Jugendliche

bekommen. Viel Spaß gehabt mit den Kindern.

Außerdem hier:

3 Monate Praktikum beim Förster inkl. Forsteinrichtungsanstalt.

Toll war frühmorgens im Sommer schon den Wald zu inspizieren, dafür nachmittags frei haben. Das deutlich sichtbare Waldsterben deprimierte allerdings sehr. Bei der Forsteinrichtungsanstalt war man optimistischer: man arbeitete daran, resistentere Arten zu etablieren.


Kinder und Jugendfreizeiten mit dem BUND gemacht.

Gimmick, die 400er Yamaha: da ich ja in Besitz eines Einser Führerscheins war und auch immer Geld hereinverdient habe, erfüllte ich mir den Wunsch und legte mir eine dunkelrotmetallicfarbene 400er Yamaha zu. Ich LIEBTE mein Motorrad. Den "Grünen" vom BUND war es ein Dorn im Auge. Warum ich nicht mit dem Fahrrad zu den Treffen komme? HÄ? Ich hatte Knieprobleme, radeln war da kontraproduktiv. Das waren also damals schon Spaßbremsen, fand ich und resumierte, dass mit "uns" auf Dauer nicht gutgehen würde.

Nach all den "grünen" Aktivitäten fühlte ich, dass ich in diesem Umfeld nicht gut existieren konnte. Ich litt zu viel mit der Natur mit und hatte gleichzeitig keine Nerven, mich mit den Behörden zwecks Umweltschutz auseinander zu setzen. Damals erschien das wie ein undurchdringliche Mauer. Beides verursachte mir Depressionen... Heutzutage ist es ja leider ins Gegenteil umgeschlagen. Siehe das Streusalzverbot in Berlin. Lieber sollen die Bürger sich zu Tode stürzen, als dass die Bäume Salz zu schmecken bekämen. KOMISCH, das hat früher kaum jemanden interessiert und die Alleen gab es trotzdem.

Die "festen" Jobs in Frankfurt am Main:

1985 nach einem Praktikum Festanstellung beim Reiseveranstalter Ostblockreisen Mainzer Landstr.
1990 Lehrstelle Portraitfotographie in der Fressgass
1993-1997 Festanstellung Fotostudio am Hauptbahnhof

hauptberuflich und ganztägig 24/7/365 beratende Astrologin

ab 1998 bis heute

Fazit:

Ich habe stets versucht, im Job gut und loyal zu sein. Dementsprechend gab es auch nie ernsthafte Reibereien zwischen den Kollegen und mir und auch keine Querelen mit den Chefs. Zumindest aus meiner subjektiven Sicht heraus...

Manche Arbeitsstellen waren anstrengend bis grenzwertig. Was mir am Ende nicht wirklich lag, habe ich beendet.

Die astrologische Beratung nahm dabei einen Sonderstatus ein. Im Grunde genommen habe ich seit ca. 1990 intensiv an den esoterischen Themen "gearbeitet". Bis zur Selbständigmachung vergingen also 8 Jahre, die man gut und gerne als Ausbildungszeit bezeichnen kann.

07.02.26
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